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Generalsanierung und Adaptierung eines denkmalgeschützten Kasernengebäudes in Leipzig

Sanierung und Adaptierung eines ehemaligen denkmalgeschützten Kasernengebäudes aus dem Jahre 1875/1876 in den Hauptver-waltungssitz der LVA-Sachsen mit ca. 1100 Mitarbeiterplätzen. Es handelt sich um ein 345 m langes, durch Quertrakte und Risalite gegliedertes viergeschossiges Gebäude. Sockel, Lisenen, Simse und Fensterrahmungen sind aus Naturstein, die Fassaden im Übrigen verputzt. Regelmäßige Fensteranordnung in Hochformat.

Steil und flach geneigte Dächer in Sattel- und Mansardform wechseln sich über den verschiedenen Bauteilen ab. Das gesamte im Mittelrisalit befindliche repräsentative Treppenhaus mit Säulen- und Gewölbegefachen wurde entkernt und neu aufgeführt, eine Aufzugsanlage in das große Treppenauge eingefügt.

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Die einhüftigen Fluranlagen mit ihren Tonnendecken und Gurtbögen wurden restauriert. Flurabschlüsse mit entsprechender Teilung und Gurtbögenanschlüssen als Metallkonstruktionen. Raumaufteilungen sind weitgehendst belassen. Die besonders gestalteten Türöffnungen beibehalten. WC-Anlagen und Flurchtreppenhäuser wurden größtenteils neu eingebaut.

Treppenhäuser erhielten einen neuen Naturwerksteinbelag, Flure mit keramischen Fliesen und Bänderung gegliedert. Moderne Schrankeinbauten und Beleuchtungskörper sind Hauptgestaltungselemente in den Büros. Durch die Sanierung-Restaurierung dieser großen Gebäudeanlage wurden großzügige Räumlichkeiten und eine adäquate Sphäre für einen Hauptverwaltungssitz geschaffen.

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